22 August 2015

Erste Schritte mit dem 50mm Objektiv

f 2.2 // 1/640s // ISO 100 // 50mm
Man kann es dem Titel schon entnehmen: Ich habe mir das 50mm 1.8II von Canon zugelegt.
Schon länger hatte ich überlegt, mir ein neues Objektiv zuzulegen, da ich ja bisher alles immer mit dem Kit-Objektiv fotografiert habe.
Natürlich ist es damit ziemlich bequem, Fotos zu machen, da man je nachdem rein- oder rauszoomen kann. Trotzdem war ich nie vollends zufrieden damit.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass man mit dem Kit-Objektiv regelrecht faul wird. Blume am Boden? Ach, auf 55mm rangezoomt und den Auslöser gedrückt. Wozu also bücken?

Für Landschaftsaufnahmen hingegen ist es wieder praktisch, weil man bei 18mm doch relativ viel auf das Bild bekommt.

f 2.8 // 1/1000s // ISO 100 // 50mm
Aber irgendwie musste dennoch etwas anderes her. Das war quasi unumgänglich. Deshalb fiel meine Wahl schließlich auf eine Festbrennweite. Es ist das beliebte 50mm 1.8 II von Canon geworden, weil es zum einen eine größere Offenblende als das Kit-Objektiv hat und zum anderen, weil der Preis nahezu unschlagbar ist.
Gestern hatte ich dann also erstmals die Möglichkeit, die neue Linse ausgiebig zu testen und ich muss gestehen, dass ich schon jetzt mordsmäßig verliebt bin! 
Durch die große Offenblende bekommt man ein wunderschönes Bokeh, dass dem Bild noch zusätzlich einen ganz besonderen Flair verleiht. 

Ich habe gestern ungefähr 75 Fotos geschossen, was an sich nicht viel ist und von denen nur ein kleiner Teil wirklich brauchbar ist. Das liegt aber daran, dass ich den AF dieses Mal nicht genutzt, sondern immer schön manuell fokussiert habe. Das hat den Nachteil, dass die Bilder zwar auf den ersten Blick auf dem Kameradisplay scharf wirken, zuhause am Laptop in Großansicht wirkt es dann aber doch nicht mehr so scharf. 
f 1.8 // 1/1250s // ISO 100 // 50mm
Mit der Linse muss ich auf jeden Fall das Fokussieren noch üben, denn beim Durchsehen der Bilder ist mir öfter aufgefallen, dass bei einigen Blumen zwar der äußere Rand der Blumen scharf ist,  die Mitte hingegen aber schon wieder im unscharfen Bereich liegt. Da muss ich definitiv noch probieren, welche Blende sich da am besten eignet.

Fotografiert wurden alle Bilder im AV-Modus. Die ersten 3 Bilder, die ich mit der Linse im M-Modus gemacht habe, waren völlig überbelichtet und somit unbrauchbar. Deswegen habe ich mich für die Zeitautomatik entschieden und die Fotos sahen gleich tausendmal besser aus!
Dennoch hat mich das Objektiv jetzt schon überzeugt und ich möchte es wirklich nicht mehr missen. :-)
Habt ein schönes Restwochenende,

Kommentare:

  1. Schön wäre ein Vergleich: Kit bei 50mm vs. Joghurtbecher

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  2. Sehr schön Mary :D
    Ich wünsche mir noch mehr Bilder!

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  3. Ja das bewegen macht die Photographie erst richtig aus. Das mit dem Fokus ist wie alles in der Photographie, wie du sicherlich selber weißt Übung. Aber ich habe auch bei meinen Makrobildern mit dem 100mm Objektiv selbige Erfahrung machen müssen und erfreut festgestellt wie toll die Bilder erst werden wenn man vieles doch selber auswählt/macht und am Ende so wahnsinnig stolz über die Arbeit ist!

    Gerade mit so einem lichtstarken Objektiv ist es auch sehr schwer die Schärfe zu regeln, probiere daher statt 1,8 mal den 4er Bereich, klar nicht mehr "so" tolles Bokeh wie mit 1.8 aber weniger Schärfeprobleme, denn der Bereich vom 1.8 ist wirklich sehr gering im Bezug auf die Tiefenschärfe.

    Das Bild mit der Sonnebrille ist der Hammer :)! Mach bloß weiter so, mir fehlt es an solchen Ideen für diese Art von Bildern

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    1. Vielen Dank!
      Ja, ich hatte jetzt noch nicht so super viele Möglichkeiten, das gute Stück auszutesten - aber kommt Zeit, kommt die Erfahrung :-)

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  4. Hach ich liebe das 50mm, das ist immer eine klasse Anschaffung.
    Die Bilder gefallen mir auch gut, toll gemacht!
    Liebste Grüße, Eva

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