12 Januar 2016

Neues Jahr - bleibt alles beim Alten?

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Das neue Jahr ist jetzt schon 12 Tage alt und so langsam fallen mir immer wieder Umbauten auf Blogs auf. Natürlich sagt sich jeder: "Neues Jahr, neues Glück. Diesmal mach ich alles anders und vor allem besser. Durchgeplanter."
Doch muss das sein? Warum kann man denn nicht alles beim Alten belassen, wenn es einem doch gefallen hat? Warum muss man sich der breiten Masse anpassen und danach arbeiten, was denen gefällt? Verkauft man sich dabei nicht selbst?

Auf meinem Blog wird sich nicht ändern und alles bleibt wie es ist. Denn mir gefällt es so, ich fühl mich wohl damit und muss niemandem gefallen. Mein Blog ist klein und wird es vermutlich auch bleiben, solange ich kein großartiges Social Media betreibe und ständig Klicks im WWW erbettele.

f 2.8 // 1/125s // ISO 200 // 50mm
Nein, ich blogge für mich. Um meinen gedanklichen Dünnschiss mal der kleinen Leserschaft mitzuteilen, die ich so habe. Ob sie mir dabei zustimmt oder völlig anderer Meinung ist, steht dabei auch erstmal völlig außen vor, denn jeder ist individuell und einzigartig. Ich brauche niemanden, der mir nach dem Mund redet. Lieber führe ich Diskussionen oder höre mir Kritiken an, als dass mir jeder in den Arsch kriecht.

Aber: Doch, natürlich wird es auch bei mir Veränderungen geben. Jedoch ohne Vorankündigung. Man sieht es ja dann. Allein was die Fotografie anbelangt, wird man niemals auf einer Stelle stehen bleiben. Schließlich holt man sich ständig Inspiration bei anderen Fotografen und überlegt sich dabei, wie man das wohl selbst inszenieren könnte. 
Auch die Bildbearbeitung wird sich irgendwann verändern, weil man einfach ständig rumprobiert, bis man den für sich passenden Bildlook gefunden hat, der einen ausmacht.

Insgesamt kann man also sagen: Veränderungen können durchaus positiv sein, aber man muss es nicht jedem auf die Nase binden, frei nach dem Motto: "Schaut mal her, ich hab was verändert!" Das. Nervt. Einfach. Mega.
Viel schöner ist es doch, wenn man das im Stillen macht und die Leute die Veränderung selbst bemerken und einen dann darauf ansprechen. Finde ich zumindest.

Kommt gut durch den Rest der Woche,

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