16 Februar 2016

Wo bleibt der Sommer?

f/2.8 // 1/1600s // ISO 100 // 50mm
Eigentlich bin ich ja eher ein Frühlingskind - aber der Sommer ist einfach mal viel schöner. Nicht nur, dass die Temperaturen unglaublich angenehm sind - ab 25°C fühl ich mich richtig wohl -, auch die Uhrzeiten verlagern sich nach hinten. Es ist doch einfach nur toll, wenn man abends um acht noch draußen sitzen kann und die Sonne scheint.

Man kann sicher auch im Frühling oder Herbst toll mit der Sonne arbeiten - nur ist der Zeitraum eben begrenzt. Die Sonne geht früher unter und das dann meistens auch schon, bevor man ein geeignetes Fotoplätzchen gefunden hat.

Darum freue ich mich schon total drauf, wenn der Sommer endlich da ist. Längere, helle Abende und traumhafte Temperaturen - was braucht man sonst, um glücklich zu sein? Natürlich nur noch die Kamera!


Als ich meine Kamera damals bekommen habe, habe ich sehr viel gelesen und Tutorials auf Youtube geschaut, weil ich wissen wollte, was ich denn mit meiner Kamera so alles anstellen kann. Dementsprechend habe ich natürlich viel ausprobiert und einige try and error-Versuche hinnehmen müssen. Das hat mich aber keineswegs demotiviert, sondern dazu angespornt es weiter zu versuchen - bis ich eben das Ergebnis hatte, das ich haben wollte.

f/8 // 1/100s // ISO 100 // 24mm
Am meisten habe ich mich dabei in die Gegenlicht-Fotografie verliebt. Ich mag die Bildwirkung dabei total. Anfangs hatte ich es mit Belichtungsreihen probiert, aber irgendwie hat das nicht so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte. Also kurzum nochmal ein wenig belesen und siehe da, des Rätsels Lösung war denkbar einfach. Kleine Blende und kurze Belichtungszeit - und ISO 100, aber die ist bei mir eh standardmäßig so eingestellt. Und schwupps - bekommt man wunderschöne Sonnenstrahlen eingefangen, die dem Foto dann diesen wunderschönen orangenen Schimmer verpassen. Natürlich sollte man das ganze auch am besten bei untergehender Sonne machen, da die nicht mehr soviel Power hat wie beispielsweise pralle Mittagssonne.

Das Foto oben stammt vom September letzten Jahres, als ich schon etwas Erfahrung gesammelt hatte. Allerdings habe ich dort offenblendig fotografiert, um ein wenig Bokeh ins Bild zu kriegen. Und es stammt aus der Zeit, als ich angefangen habe in RAW zu fotografieren. Das zweite Bild ist vom Juni und zeigt die Umsetzung mit der kleinen Blende. Da habe ich allerdings noch ausschließlich JPEGs fotografiert, sodass die Nachbearbeitung eher mühselig wäre und der Himmel dadurch sehr hell wirkt.
So hat eben alles seine Vor- und Nachteile - und auch zu Fehlern sollte man stehen. Denn: Versuch macht klug :-)

Kommt gut durch die Woche,

Kommentare:

  1. Mal wieder wundervolle Bilder.
    Der Winter macht es mir gerade wirklich nicht leicht halbwegs gute Bilder hinzubekommen ... Naja, muss ich durch.
    So grandios wie du werde ich wohl nie, aber das ist okay. Ich gucke deine Bilder auch sehr gerne an ohne sie nachzumachen ;)

    Liebst
    Justine

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    1. Danke Dir, Liebes!
      Ach, es kommen auch wieder bessere Zeiten :-)

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