21 August 2016

Fotoshoot mit Justine

f/2.8 // 1/125s // ISO 100 // 50mm
Wie bereits im letzten Post versprochen, wollte ich euch ja noch meine Lieblingsfotos aus dem Fotoshoot zeigen. Dabei gehe ich auch etwas näher auf den fotografischen Teil ein, denn ich hab natürlich vorab ein wenig bei Youtube studiert, bevor es dann wirklich ans Portraits machen ging. Das schöne bei Youtube ist, dass es eine Vielzahl von Fotografen gibt, die Tutorials drehen. Dabei kann man eine ganze Menge lernen und eventuelle Posen für das Model kann man sich dabei auch noch im Hinterkopf behalten. 

Immerhin war es für mich das erste Mal, dass ich bewusst eine Person vor der Kamera zu stehen hatte, die mal nicht meine Menne oder ich selbst war. Da ist das irgendwie nochmal ein wenig anders, denn man muss mit dem Model auch erst einmal warm werden und eine gewisse lockere Stimmung aufbauen. Das ging mit Justine recht schnell, der wir uns ja doch schon eine ganze Weile kannten, wenn auch nicht real.
f/2.8 // 1/125s // ISO 100 // 50mm

Die ersten Fotos hatten wir im Mooswald gemacht. Doch da ich anfangs noch einen kleinen Zitterich hatte, vor lauter Aufregung, sind die meisten Fotos leider etwas unscharf geworden. Oder beim Betrachten am PC hat die Pose dann doch nicht so gefallen oder ein Fuß war abgeschnitten, oder, oder, oder ...

Doch je länger ich fotografierte, umso sicherer wurde ich beim Fokussieren. Und allmählich wurden die Fotos dann auch endlich so, wie ich mir das gedacht hatte.

Natürlich war ich während des Shoots nur im manuellen Modus unterwegs. Die Blende hatte ich meistens auf f/2.8 eingestellt und die ISO auf 100. Im Wald lag ich bei einer Belichtungszeit von 1/125s, während ich auf freiem Feld bei etwas 1/640s lag. Das kann man sich in Ruhe austüfteln, indem man sich das Histogramm vom Testfoto anzeigen lässt oder eben dem "geschulten" Auge vertraut. Zumindest ist es sinnvoll, wenn man bei Portraits den manuellen Modus zu nutzen, da so alles Fotos gleich belichtet sind und nicht immer unterschiedlich. Das ist ganz sinnvoll für die Nachbearbeitung, da man so die Lichtanpassung nicht immer wieder neu machen muss, sondern in Lightroom ganz leicht auf die anderen Bilder übertragen kann.

f/2.8 // 1/125s // ISO 100 // 50mm
Die Nachbearbeitung erfolgte in Lightroom und Photoshop. Dort habe ich jeweils das Licht ein wenig angepasst und mit verschiedenen Farblooks gearbeitet. In Photoshop erfolgte zusätzlich noch etwas Hautretusche, sowie Dodge and Burn. Anschließend mit der NIK-Collection noch ein paar weitere Farblooks und Lichtanpassungen und fertig war die Nachbearbeitung.

Insgesamt bin ich mit dem Großteil der Fotos wirklich zufrieden, dafür, dass es mein erstes Portraitshoot war. Zudem freue ich mich auf die weiteren Shoots, die noch mit Justine folgen werden. Wir haben schon abgesprochen, dass wir beim nächsten Mal durchdachter an die Sache herangehen. Denn dieses Mal waren wir doch beide etwas planlos.

Ich denke, dass die Fotos sich für das erste Mal doch sehen lassen können. Auch wenn sie bei weitem nicht perfekt sind, so mag ich sie trotzdem sehr gern. Beim nächsten Mal würde ich zwar einiges anders machen, aber man wächst ja schließlich auch mit seinen Aufgaben.

Wie gefallen euch die Fotos?
Könnt ihr euch noch an euer erstes Portraitshoot erinnern?


Kommentare:

  1. Es war wundervoll und gerade wenn man bedenkt wie schlecht ich mich gefühlt habe, sind wirklich klasse Bilder dabei entstanden! Das nächste Mal nehmen wir uns mehr Zeit ;)

    Kuss
    Justine

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    1. Ja, du hast oft ganz schön grimmig geguckt^^
      Genau, beim nächsten Mal gehen wir da entspannter ran :)

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  2. Tolle Bilder! Jus Haare sehen klasse aus :D Das zweite Foto gefällt mir besonders gut.

    Liebe Grüße

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    1. Danke Dir! Ja, beim zweiten sieht man das lila ganz gut :)

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  3. Das erste Bild finde ich cool, wegen dem Spiel mit der Schärfe.
    Die anderen Bilder sind allerdings nicht mein Fall, auf dem zweiten schaut Ju ziemlich genervt und es sieht einfach recht unvorteilhaft aus. Das dritte ist für meinen Geschmack viel zu dunkel und außerdem unscharf.
    Liebste Grüße, Eva.

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    1. Naja, wir haben halt einen ungünstigen Tag erwischt, Jus Verfassung war nicht die beste, deswegen schaut sie teilweise so genervt. - Was genau sieht denn an dem zweiten Foto unvorteilhaft aus, wenn ich fragen darf?
      Das die Bilder unscharf wirken liegt lediglich an der Verkleinerung. Lens Flares hätten bei den Fotos rein optisch nicht reingepasst.

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    2. Das ist schade, dass es Ju nicht gut ging an dem Tag.
      Im zweiten Bild finde ich den Winkel schlecht gewählt, es sieht leicht von unten Fotografiert aus und Ju sieht sehr fertig aus und die Schatten lassen ihr Kinn etwas komisch wirken.
      Lens Flares braucht man ja auch gar nicht, ich würde das Bild nur insgesamt etwas aufhellen z.B. die Tiefen bzw. einfach die Helligkeit hochregeln nur einen Ticken :)
      Ich finde die ersten beiden Fotos sind trotz Verkleinerung noch scharf, aber im letzten finde ich einfach keinen Fokus und die Augen sind unscharf.

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    3. Ja, nur leider nicht zu ändern. Demnächst starten wir ja einen neuen Anlauf :)
      Also, beim zweiten Bild stand ich genau vor Ju - evtl wirkt es "von unten" weil Ju ein paar Zentimeter größer ist, aber an sich war es frontal aufgenommen.
      Naja, ich hab Phasen, da mag ich düstere Bearbeitung. Und bei dem Bild fand ich es düster etwas besser, allein der Stimmung wegen.
      Aber ich glaub, wir könnten hier ewig diskutieren und würden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen^^

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