29 März 2016

Frühlingsblüher und die Nik-Collection

Frühlingsblüher und die Nik-Collection

f/4 // 1/100s // ISO 100 // 50mm
Wie sich wahrscheinlich recht schnell herumgesprochen haben wird, gibt es die Nik-Collection mittlerweile als kostenlosen Download, sodass nicht mehr nur die Profis von den immens vielen tollen Filtern profitieren können.

Nachdem ich den Tipp bekommen habe, dass die Filter jetzt zum kostenlosen Download angeboten werden, habe ich nicht lange gezögert. Später am Abend musste ich sie dann noch installieren und antesten. Dabei ist natürlich eine Menge Zeit flöten gegangen, denn die Auswahl ist riesig und man muss sich erstmal zurecht finden und überall durchklicken.

Die Filter lassen einfach keine Wünsche offen. Man muss nicht einmal mit irgendeinem Plan an ein Foto herangehen, sondern klickt sich fröhlich durch die Filter und guckt, was dabei herauskommt. Also zumindest war das bei mir der Fall.

22 März 2016

Mary übt blitzen - Part II

Mary übt blitzen - Part II

f/5.6 // 1/160s // ISO 100 // 55mm
Ich hatte euch ja neulich schon ein paar Bilder von meinem Blümchen-Blitz-Nachmittag gezeigt. Heute möchte ich euch noch ein paar schöne Ergebnisse zeigen, die sich, wie ich finde, wirklich sehen lassen können.

Normalerweise wäre der Strauß als Stillleben sicher auch gut zur Geltung gekommen. Aber da Hinter- und Untergrund jetzt nicht unbedingt hübsch waren, habe ich mich lieber dafür entschieden die Blumen selbst mehr in Szene zu setzen. Es macht ein Foto irgendwie doch interessanter, wenn man nicht von der gesamten Blumenpracht erschlagen wird, sondern eher auf ein oder zwei Blümchen und ein bisschen Grünzeug schauen kann.

Zudem war es auch gar nicht so einfach, die richtige Blitzleistung zu finden, sodass alles gut ausgeleuchtet, aber nicht überbelichtet aussieht. Die meiste Zeit stand der Blitz hinter der Vase und hat auf den Reflektor gezeigt, der gegen die Wand gelehnt war. Anfangs hatte ich die goldene Seite benutzt, weil ich einen recht warmes Licht, passend zur Blumenfarbe, haben wollte. Später habe ich dann zur weißen Seite gewechselt und musste die Blitzleistung wieder runterstellen, weil es doch zu sehr gestrahlt hat.

f/8 // 1/250s // ISO 100 // 55mm
Zwischendurch hab ich dann auch mal geguckt, wie es aussieht, wenn ich den Blitz von oben auf die Blumen halte oder unterhalb der Vase platziere. Allerdings war ich mit den Ergebnissen dann nicht ganz so zufrieden. Aber so lernt man ja dazu, einfach mal alles ausprobieren.

Bei dem Bild links habe ich den Diffusor vom Reflektor genutzt und den Blitz dahinter in Stellung gebracht. Hier musste ich mit der Blitzleistung ebenfalls runtergehen, da der Diffusor nicht soviel Licht abfängt, wie ich dachte. Nach einigem Probieren habe ich dann aber die richtige Einstellung gefunden. Übung macht bekanntlich den Meister. Insgesamt finde ich den Lichtverlauf aber schön weich und fast schon natürlich. Ich mag es sehr gern.

So hab ich also über eine Stunde herumprobiert, verschiedene Positionen versucht und war am Ende ganz schön platt. Klingt zwar übertrieben, aber drei Tassen Kaffee gehen ganz schön auf die Pumpe. Und wenn man danach noch mit der Kamera rumhantiert und hin- und herräumt, kann man nach getaner Arbeit erstmal unter die Dusche hüpfen.

f/8 // 1/250s // ISO 100 // 51mm
Aber es sind durchaus einige schöne Fotos dabei herausgekommen, sodass sich der Aufwand gelohnt hat.
Abschließend habe ich wie immer noch ein wenig nachbearbeitet, in Lightroom und Photoshop. Wobei der größte Teil nur in Lightroom entstanden ist. Ein bisschen RAW-Entwicklung, zurechtschneiden, eventuell ein wenig drehen. Danach in Photoshop meinen Namen reingesetzt und einen lila-orange-farbenen Verlauf drübergelegt und dann zurück zu Lightroom und nochmal ein wenig an den Reglern gedreht, um die Kontraste nochmal ein wenig anzuheben.

Manchmal kann es auch schon reichen, ein Preset drüber zu legen, das kann dem Foto einen komplett anderen Look geben. Bei dem Foto oben kam beispielsweise ein Vintage-Preset zum Einsatz, das dem Bild so eine ganz eigene Stimmung gibt.

Das wars dann auch schon mit Teil 2, meiner Blitz-Übungs-Reihe. Mal sehen, was ich euch beim nächsten Mal schönes zeige ;-)

Kommt gut durch die neue Woche!

17 März 2016

Blümchen - Mary übt blitzen

Blümchen - Mary übt blitzen

f/5.6 // 1/125s // ISO 100 // 50mm
Bereits im Januar habe ich mir einen externen Blitz zugelegt. Allerdings ist er seitdem gar nicht groß zum Einsatz gekommen. Ich habe ein Bücher damit fotografiert und das war es eigentlich auch schon.
Als ich dann neulich ein paar Selbstportraits mit dem Blitz ausprobiert habe, war ich hellauf begeistert und wollte natürlich noch mehr ausprobieren. Und womit könnte man besser üben, als mit einem kleinen, hübschen Strauß Blümchen. Dabei habe ich mich bewusst gegen Tulpen entschieden, da man die momentan überall sieht. Meiner Meinung nach sind Tulpen auch nicht sonderlich hübsch. Da gibt es weitaus schönere Blumen.

14 März 2016

Willkommen in Nazi-Deutschland 2.0

Willkommen in Nazi-Deutschland 2.0

Ich bin wohl bei weitem nicht die einzige, die über die Ergebnisse der Landtagswahlen gestern ehrlich schockiert ist.
Gut, es ist natürlich schön zu sehen, dass die Wahlbeteiligung zugenommen hat. Das rechtfertigt aber in keiner Weise, dass eine Partei, die unmenschlicher nicht sein könnte, Wählerstimmen im zweistelligen Bereich bekommt. Ich bin wirklich entsetzt darüber, dass es Wähler gibt, die sich von den hohlen Phrasen der AfD blenden lassen - nur weil sie mit der aktuellen Situation ein Problem haben.

12 März 2016

Lachen ist gesund

Lachen ist gesund

Oftmals denkt man, dass Beziehungen einschlafen, je länger man zusammen ist. Das stimmt auch zum Teil, man ist aufeinander eingespielt, der Alltag nimmt seinen Lauf und es passiert auch manchmal nicht sonderlich viel. 

Aber es gibt eben auch die kleinen, ungewollten Ausrutscher, die einem vor lauter Lachen Tränen in die Augen treiben. Und eben jene Ausrutscher halten die Beziehung aufrecht, weil sie nicht vorhersagbar sind und einen im Nachhinein auch immer wieder zum Lachen bringen. 

Heute möchte ich euch eine kleine Anekdote erzählen, wie eben auch Kleinigkeiten dazu führen können, dass man Tränen lacht.